Lenninger Hexenkessel bleibt uneinnehmbare Festung

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SG Lenningen - TSV Weilheim 34:25 (17:11)

sglvstsvwMit einem 34:25-Derbysieg gegen den TSV Weilheim haben die Handballer der SG Lenningen ihre Spitzenposition in der Bezirksliga gefestigt und stürzen die Weilheimer immer tiefer in den Abstiegsstrudel.

Während die Limburgstädter nun mit 4:16 Punkten tief im Tabellenkeller stecken, ist die SG Lenningen nach den überraschenden Niederlagen von Spitzenreiter EK Bernhausen gegen tus Stuttgart und des TSV Owen in Denkendorf neuer Tabellenführer.

Ausgeglichene Anfangsphase

Das Spiel startete auf Augenhöhe. Hiller und Seyferle sorgten in der Anfangsphase mit verdeckten Würfen aus dem Rückraum für Erfolgserlebnisse in der Offensive, während die SG Lenningen in der Anfangsphase zu oft am Weilheimer Torhüter Bernhard Illi scheiterte. Zu Lenningens Glück bewiesen jedoch Philipp Nebenführ und Chris Rieke Treffsicherheit. Nach zwölf Minuten beim 6:6 kam die SG Lenningen besser ins Spiel. In der Abwehr hatte man sich nun auf die Weilheimer Einzelaktionen eingestellt und Christoph Reichle im Tor parierte in dieser Phase gleich mehrmals wichtige Bälle. So zog die SG bis zur 20. Spielminute auf 13:8 davon. Auch Auszeiten und Zeitstrafen änderten im weiteren Spielverlauf nichts. Den Gästen fehlte es in dieser Phase an Durchschlagskraft im Angriff und so konnte die SG Lenningen aus einer sicheren Abwehr die Führung bis zur Pause auf 17:11 ausbauen.

SG übernimmt mit dem Derbysieg die Tabellenführung

Nach dem Seitenwechsel bliesen jedoch die Weilheimer zur Aufholjagd. Nach 37 Minuten verkürzte Weilheims Hiller per 7-Meter zum 19:16 aus Lenninger Sicht. Eine Disqualifikation gegen Benjamin Banzhaf eine Minute später, als die Schiedsrichter eine Tätigkeit von Banzhaf an Lenningens gefährlichsten Rückraumspieler Philipp Nebenführ sahen, brachte die ohnehin hitzige Atmosphäre zum Kochen. Die Lenninger behielten einen kühlen Kopf und ein Doppelschlag von Luca Bächle stellte den alten sechs Tore Vorsprung zum 22:16 wieder her. Mitte der zweiten Halbzeit waren jedoch erneut die Gäste aus Weilheim zwischenzeitlich am Drücker. Die Lenninger Abwehr lies in dieser Phase Weilheims Kapitän, den man über die gesamte Spielzeit exzellent im Griff hatte, am Kreis zu viel Platz und konnte ihn nur noch mit siebenmeterwürdigen Fouls stoppen. Beim 23:19 17 Minuten vor Schluss griff SG-Coach Schmauk zur grünen Karte. Die Abwehr stabilisierte sich wieder und ein Doppelpack von Lenningens Kapitän Robin Renz sorgte bevor Spannung aufkeimen konnte wieder für klare Verhältnisse. Nach einer Auszeit von Weilheims Trainer Martin Weis und eine Umstellung auf eine offensive Deckungsvariante brachte keinen Umschwung. Stattdessen hatten jetzt Lenningens Chris Rieke und Luca Bächle genug Platz um ihre individuelle Klasse ausspielen zu können. So zog die SG Lenningen in der Schlussphase Tor um Tor davon zur Freude der vollbesetzten Lenninger Sporthalle und konnte sich nach 60 Minuten für einen ungefährdeten 34:25 Erfolg feiern lassen. Während die Weilheimer nun mit 4:16 Punkten tief im Abstiegskampf steckt, ist die SG Lenningen nach der Niederlage von Spitzenreiter EK Bernhausen gegen tus Stuttgart und Owen in Denkendorf voll im Kampf um die vorderen Plätze.

Kleine Pause zum Durchatmen

Erfreulich für die SG Lenningen ist, dass sowohl die Herren als auch die Damenmannschaft, die ebenfalls einen ungefährdeten Sieg gegen die Damen des TSV Weilheim früher am Abend einfuhren, zwischenzeitlich von der Tabellenspitze grüßen. Allerdings nur aufgrund der Tatsache, dass die Konkurrenten weniger Spiele absolviert haben und nächste Woche, wenn die SG lenningen spielfrei ist, nachziehen können. Die SG Lenningen muss über die spielfreie Woche ihre Form unbedingt beibehalten und empfängt am 25.11. den SV Vaihingen zur Primetime um 20.00 Uhr im Lenninger Hexenkessel.
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SG Lenningen:
Reichle, Lamparter – Rieke(11/7), K. Ringelspacher, T. Trenkle, M. Trenkle(1), Pisch(3), O. Ringelspacher(1), Nebenführ(7), Fiegenbaum, L. Bächle(5), Renz(6/1), Schmid

EK Bernhausen:
Illi, Latzel – Auwetter, Driesnack(2), Roth(1), Klein(2), Höferer, Banzaf(2), Seyferle(5), Klett(1), Späth(1), Stark, Hiller(11/5), Pfeffer

Zeitstrafen:
SGL 4 | TSVW 2 + Rote Karte
Zuschauer: 650

siehe auch:
Spielstenogramm
Bericht Gegner
Bericht Teckbote